schönste Städte in Montenegro: Dein Reiseführer
In Montenegro liegen alte Stadtmauern, Strände und Berge oft nah beieinander. Rund um die Bucht von Kotor erwarten dich enge Gassen und weite Blicke aufs Wasser. An der Adriaküste findest du Badeorte mit eigenem Charakter.
Dieser Reiseführer führt dich von Kotor und Perast über Budva, Herceg Novi und Tivat bis nach Bar und Ulcinj. Auch Cetinje und Podgorica gehören auf die Karte. Entdecke schönste Städte in Montenegro, vergleiche Montenegro Sehenswürdigkeiten und plane deine Städtereise Montenegro nach deinen Interessen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Kotor und Perast locken mit historischen Gassen an der Bucht.
- Budva und Ulcinj verbinden Stadtbesuche mit Strandtagen.
- Herceg Novi, Tivat und Bar zeigen andere Seiten der Küste.
- Cetinje führt dich in Montenegros Geschichte.
- Podgorica ergänzt deine Route durch das Landesinnere.
schönste Städte in Montenegro: Welche passen zu deiner Reise?
Möchtest du alte Gassen erkunden, am Strand liegen oder Berge sehen? Montenegros Städte bieten vieles, aber nicht jeder Ort passt zu jedem Reisetag.
Historische Altstädte, Strände und Bergpanoramen im Vergleich
Für historische Stadtkerne eignen sich Kotor, Perast, Budva und Ulcinj. In Kotor und Perast ragen die Berge direkt hinter der Bucht auf. Dort verbindest du einen Stadtbummel mit dem Blick aufs Wasser.
Ulcinj bietet lange Sandstrände. Rund um Budva findest du dagegen mehrere kleinere Strände. Welche Montenegro Sehenswürdigkeiten du besuchst, hängt auch von deiner Zeit am Meer ab.
Die schönsten Städte an der Küste und im Landesinneren
Viele Städte an der Adriaküste verbinden Altstadt und Meer. Kotor und Perast liegen an der Bucht; Budva und Ulcinj liegen weiter südlich an der offenen Küste.
Städte im Landesinneren zeigen dir eine andere Seite des Landes. Cetinje war Montenegros königliche Hauptstadt, Podgorica ist heute die Hauptstadt. Beide Orte eignen sich als Abstecher, wenn du auch abseits der Küste unterwegs sein willst.
Kotor: Mittelalterliche Altstadt an der Bucht von Kotor
Kotor liegt zwischen hohen Bergen und dem Wasser. Die Altstadt gehört zu den Montenegro Sehenswürdigkeiten, für die du dir Zeit nehmen solltest. Hinter den Stadttoren führen enge Gassen zu kleinen Plätzen und alten Kirchen.
Was du in der UNESCO-geschützten Altstadt entdecken kannst
Die Kotor Altstadt gehört zur Natur- und Kulturregion von Kotor, die seit 1979 UNESCO-Welterbe ist. Bei einem Rundgang erreichst du auch die Kathedrale des heiligen Tryphon. Schau dabei nach oben: Die Stadtmauern ziehen sich weit den Hang hinauf.

Festung San Giovanni: Aussicht und Aufstieg
Oberhalb der Dächer steht die Festung San Giovanni. Der Weg über die Befestigungen ist steil und führt über viele Stufen. Trage feste Schuhe und nimm genug Wasser mit, besonders an warmen Tagen.
Oben reicht der Blick über die Altstadt und die Bucht. Wenn du früh am Tag losgehst, ist der Aufstieg meist angenehmer.
Perast: Barocke Architektur und ruhiges Flair am Wasser
Am Ufer der Bucht von Kotor stehen barocke Paläste dicht beieinander. In Perast spazierst du zwischen alten Steinhäusern und Kirchen bis zur Promenade. Dort kannst du in Ruhe aufs Wasser schauen.
Wer Montenegro Sehenswürdigkeiten mit Geschichte sucht, besucht das Stadtmuseum im Bujović-Palast. Dort erfährst du mehr über die Seefahrt und das Leben im Ort.

Vor der Küste liegen Gospa od Škrpjela und Sveti Đorđe. Von Perast aus erreichst du die Kirche auf Gospa od Škrpjela mit dem Boot. Sveti Đorđe siehst du vom Ufer aus.
Budva: Altstadt, Strände und lebendige Abende
Wenn du Montenegro Sehenswürdigkeiten am Meer suchst, findest du in Budva alte Gassen und Strände nah beieinander. Am Abend füllen sich Plätze und Lokale rund um die Stadtmauern.
Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadtmauern
Die Budva Altstadt liegt auf einer Halbinsel. Hinter ihren Mauern führen enge Gassen zu kleinen Kirchen und zur Zitadelle. Von dort schaust du über die Dächer aufs Meer.

Welche Strände du von Budva aus erreichst
Die Strände bei Budva bieten mehrere Ziele für einen Badetag. Slovenska Plaža liegt nahe am Zentrum. Zum Mogren Strand führt ein Küstenweg.
Jaz liegt westlich der Stadt und ist mit Bus oder Auto erreichbar. In der Badesaison fahren zudem Boote zur Insel Sveti Nikola.
Herceg Novi: Treppen, Festungen und Spaziergänge am Meer
Herceg Novi liegt am Eingang der Bucht von Kotor. Wer Montenegro Sehenswürdigkeiten abseits großer Küstenorte sucht, verbindet hier Festungen mit einem Spaziergang am Wasser.
In der Herceg Novi Altstadt führen viele Treppen durch enge Gassen. Plane genug Zeit ein, denn schon der Weg zwischen den Plätzen ist ein Erlebnis.

Die Festung Forte Mare steht nahe am Meer. Kanli Kula liegt höher in der Stadt, und die Festung Španjola thront oberhalb von Herceg Novi. Für den Weg dorthin brauchst du feste Schuhe.
Nach den Stufen kannst du an der Küste weitergehen. Die Promenade Pet Danica verläuft direkt am Wasser und bietet eine entspannte Pause vom Auf und Ab der Altstadt.
Tivat: Moderne Marina und Ausflüge in die Bucht
In Tivat hast du die Bucht fast immer im Blick. Am Wasser kannst du spazieren und kleine Orte, alte Gassen sowie ruhige Buchten erkunden.
Porto Montenegro und die Uferpromenade
Porto Montenegro entstand auf dem Gelände eines früheren Marinestützpunkts. Heute liegen dort Jachten am Kai. An der Promenade findest du Cafés und Plätze für eine Pause mit Blick aufs Wasser.

Welche Orte du von Tivat aus besuchen kannst
Für einen Ausflug bieten sich Kotor und Perast an. In Kotor führen enge Gassen durch die Altstadt. Perast ist kleiner und liegt direkt am Ufer.
Auch abseits der bekannten Montenegro Sehenswürdigkeiten lohnt sich ein Blick in die Umgebung. Oberhalb der Stadt liegt das Dorf Gornja Lastva. Auf der anderen Seite der Bucht liegt die Halbinsel Luštica mit Dörfern und Wegen zum Meer.
Bar: Historische Ruinen und Alltag an der Adriaküste
In Bar liegen Hafen, Wohnviertel und Cafés nah zusammen. Oberhalb der heutigen Stadt warten die Ruinen von Stari Bar. Sie gehören zu den Montenegro Sehenswürdigkeiten, für die du dir Zeit nehmen solltest.
Stari Bar: Ein Rundgang durch die alte Stadt
Zwischen den alten Mauern siehst du Kirchenreste und Häuser aus verschiedenen Epochen. Die Wege führen durch die meist verfallene Stadt und öffnen den Blick auf die Berge. In der Nähe steht außerdem die Stara Maslina, ein alter Olivenbaum.

Strände und Ausflüge rund um Bar
Nach dem Rundgang erreichst du Šušanj direkt bei Bar. Sutomore ist eine weitere Wahl für einen Strandtag. Beide Orte zeigen, wie unterschiedlich die Strände bei Bar sind.
Für einen Ausflug ins Landesinnere bietet sich Virpazar am Skutarisee an. Dort kannst du am Ufer spazieren oder eine Bootsfahrt planen.
Ulcinj: Sandstrände und kulturelle Vielfalt im Süden
In Ulcinj hörst du Montenegrinisch und Albanisch. Ein alter Stadtkern trifft auf lange Strände südlich des Zentrums.
Die Altstadt über dem Meer erkunden
Die Ulcinj Altstadt liegt auf einem Felsen hoch über der Adria. In den engen Gassen öffnet sich oft der Blick auf das Wasser.
Nimm dir für deinen Rundgang genug Zeit. So genießt du die Aussicht und beobachtest den Alltag in der Altstadt.

Velika Plaža und Ada Bojana: Ausflüge von Ulcinj
Südlich der Stadt erstreckt sich die Velika Plaža rund 13 Kilometer an der Küste. Der breite Sandstrand bietet viel Platz für lange Spaziergänge.
Noch weiter südlich liegt Ada Bojana an der Mündung des Flusses Bojana, nahe der Grenze zu Albanien. Von Ulcinj erreichst du damit zwei ganz unterschiedliche Montenegro Sehenswürdigkeiten am Meer.
Cetinje: Montenegros ehemalige Hauptstadt entdecken
In Cetinje erlebst du Montenegros königliche Geschichte auf kurzen Wegen. Die frühere Hauptstadt ist ruhiger als viele Orte an der Küste. Zwischen alten Botschaften und kleinen Plätzen kannst du das Kloster besuchen.
Im einstigen Palast von König Nikola liegt heute das König Nikola Museum. Die Räume und ihre Einrichtung zeigen dir, wie die Herrscherfamilie lebte.

Für weitere Montenegro Sehenswürdigkeiten fährst du von der Stadt in den Nationalpark Lovćen. Dort steht das Mausoleum für Petar II. Petrović Njegoš. Nimm feste Schuhe mit, denn zum Eingang führen viele Stufen.
Podgorica: Lohnt sich ein Besuch der heutigen Hauptstadt?
Podgorica ist die Hauptstadt Montenegros, aber keine zweite Altstadt von Kotor. Als Hauptstadt Montenegro zeigt Podgorica breite Straßen und den Alltag des Landes statt enger Gassen am Meer. Für einen ersten Rundgang reicht ein halber Tag.
Auch abseits der Küste bietet Montenegro Sehenswürdigkeiten. In Stara Varoš steht der alte Uhrturm, nahebei treffen sich Morača und Ribnica. Von dort spazierst du zur Millennium-Brücke.

Reist du über den Flughafen Podgorica an oder ab, passt der Rundgang gut in deine Reise. Suchst du eine erhaltene mittelalterliche Küstenaltstadt, bieten Kotor und Budva ein anderes Stadtbild.
Deine Montenegro-Reise planen: Anreise, Reisezeit und Verkehr
Du kannst über die Flughäfen bei Tivat oder Podgorica anreisen. Welche Montenegro Sehenswürdigkeiten du besuchst, hängt auch vom Verkehr zwischen den Städten ab.
Wann sich eine Städtereise nach Montenegro besonders lohnt
Die beste Montenegro Reisezeit für Stadtbesuche liegt oft im Mai, Juni, September und Oktober. Dann vermeidest du meist die Hitze des Hochsommers. Möchtest du vor allem baden, eignen sich die Sommermonate.

Mietwagen, Bus oder organisierte Tour: So kommst du voran
Beim Verkehr in Montenegro hast du mehrere Möglichkeiten. Linienbusse fahren zwischen vielen Städten. Mit einem Mietwagen erreichst du Ziele abseits üblicher Strecken, während eine organisierte Tour einzelne Ausflüge plant.
Die Bahn verbindet unter anderem Bar und Podgorica, fährt aber nicht alle Küstenorte an. Auf kurvenreichen Straßen musst du mit längeren Fahrzeiten rechnen. Im Sommer kann es an der Küste außerdem voll werden.
Was du für Budget und Aufenthaltsdauer einplanen solltest
Für mehrere Städte sind fünf bis sieben Tage ein guter Rahmen. Montenegro nutzt den Euro, daher behältst du Ausgaben leicht im Blick. Prüfe vor der Abfahrt aktuelle Preise, Fahrpläne und Einreisebestimmungen.
Montenegro Sehenswürdigkeiten: So kombinierst du die Städte zu einer Route
Bei den Montenegro Sehenswürdigkeiten musst du nicht jede Stadt als eigenen Stopp planen. Wähle lieber wenige Orte zum Übernachten und erkunde die Umgebung von dort. So bleibt zwischen Altstadt, Strand und Aussicht genug Zeit für Pausen.
Kurze Küstenroute von Kotor bis Ulcinj
Starte in Kotor und besuche Perast und Herceg Novi als Ausflüge in der Bucht. Danach führt dich die Küstenroute Montenegro über Tivat und Budva nach Bar und Ulcinj. Wenn du Strände und Altstädte in Ruhe sehen willst, bleib an zwei oder drei Orten länger.

Küste und Landesinneres auf einer längeren Reise verbinden
Für eine längere Montenegro Route kannst du von der Küste nach Cetinje fahren und dort einen Stopp einlegen. Der Nationalpark Lovćen liegt ebenfalls auf diesem Weg. Weiter südlich bietet sich Virpazar für einen Ausflug an den Skutarisee an, bevor du Podgorica besuchst.
Fazit
Welche Orte du als schönste Städte in Montenegro siehst, hängt von deinen Plänen ab. Kotor bietet UNESCO-Welterbe und weite Bergpanoramen. In Perast stehen barocke Häuser direkt an der Bucht.
Budva verbindet eine historische Altstadt mit schönen Stränden. Ulcinj lockt mit einer Altstadt über dem Meer und der langen Velika Plaža. In Herceg Novi steigst du zu Festungen hinauf; Tivat bietet mit seiner Marina einen guten Startpunkt für Ausflüge.
Auch abseits der bekannten Badeorte findest du Montenegro Sehenswürdigkeiten. In Bar erkundest du die Ruinen von Stari Bar. Cetinje erzählt von der königlichen Geschichte des Landes, und Podgorica zeigt den Alltag der heutigen Hauptstadt.
Für deine Montenegro Städtereise zählt vor allem deine verfügbare Zeit. Für einen kurzen Küstentrip wählst du wenige Orte. Bei einem längeren Aufenthalt verbindest du die Bucht, den Süden und das Landesinnere in Ruhe.
FAQ
Welche Städte in Montenegro solltest du bei deiner ersten Reise besuchen?
Starte in Kotor, wenn du eine historische Altstadt und den Blick auf die Bucht suchst. Budva verbindet alte Gassen mit Stränden. Bei mehr Zeit besuche auch Perast, Cetinje oder Ulcinj.
Welche Stadt in Montenegro eignet sich am besten für einen Strandurlaub?
Ulcinj bietet dir die rund 13 Kilometer lange Velika Plaža. Von Budva erreichst du kleinere Strände wie Mogren und den längeren Strand Jaz. Die beste Stadt hängt von deinen Wünschen ab: weiter Sand oder kurze Wege.
Welche Montenegro Sehenswürdigkeiten kannst du ohne Mietwagen besuchen?
Die Altstädte von Kotor, Budva und Ulcinj kannst du gut zu Fuß erkunden. Linienbusse verbinden viele Städte. Für die Insel Gospa od Škrpjela und abgelegene Orte brauchst du ein Boot, Taxi oder eine Tour.
Wie viele Tage solltest du für eine Städtereise nach Montenegro einplanen?
Für Kotor, Perast und Budva sind drei bis vier Tage ein guter Anfang. Willst du auch Bar, Ulcinj und Cetinje sehen, plane mehr Zeit ein. Kurvenreiche Straßen und dichter Sommerverkehr können Fahrten an der Küste verlängern.
Wann ist die beste Reisezeit für Stadtbesichtigungen in Montenegro?
Mai, Juni, September und Oktober sind gut, wenn du die größte Sommerhitze meiden willst. Für einen Badeurlaub sind die Sommermonate beliebt. Gerade dann solltest du an der Küste mehr Fahrzeit einplanen.
Lohnt sich Podgorica als Stopp auf deiner Route?
Ja, wenn du die heutige Hauptstadt kennenlernen oder über den Flughafen Podgorica reisen möchtest. Dort kannst du durch Stara Varoš gehen und die Flüsse Morača und Ribnica sehen. Eine mittelalterliche Küstenaltstadt wie Kotor findest du dort nicht.
Kannst du Küste und Landesinneres auf einer Reise verbinden?
Ja. Reise von der Bucht von Kotor über Budva nach Bar und Ulcinj. Baue Cetinje als Stopp im Landesinneren ein. Bei mehr Zeit lohnen sich auch der Nationalpark Lovćen und der Skutarsee bei Virpazar.
Brauchst du in Montenegro Bargeld?
Montenegro verwendet den Euro. Etwas Bargeld ist für kleine Ausgaben praktisch, etwa auf Märkten oder bei kurzen Fahrten. Prüfe vor der Abreise aktuelle Preise, Fahrpläne und Einreisebestimmungen.


